Mit dem Klick auf eines der Labels kannst du dir Blogbeiträge dazu heraus suchen

Kommentare zu den Beiträgen sind erlaubt und auch erwünscht.
Allerdings möchte ich keinen Unsinn da stehen haben, deswegen muss jeder Kommentar von mir freigeschaltet werden.
Da ich aber regelmäßig hier bin, wird kein Kommentar lange auf seine Freischaltung warten müssen.
Wer einen Kommentar zu einem Beitrag erstellen will und nicht weiß wie es geht, der kann sich hier ein kleines Flashvideo anschauen. In dem Video ich zeige wie man einen Kommentar als Anonym oder mit beliebigen Namen erstellen kann.
Zu dem Video geht es hier

Ab sofort die neuesten Meldungen von "Zuerst denken, dann klicken" nun rechts auf dieser Seite.

Montag, 29. September 2014

Wahlbeteiligung!

Liebe Mitbürger aus Biebesheim am Rhein,

Ich möchte mich hiermit bei wirklich jedem, der zur Wahl ging, bedanken.

Auch den ganzen Helfern, die sich auf jeder Seite beteiligt und den Entscheid so erst möglich gemacht haben, gilt mein Dank.

Aber es gibt auch etwas, was mich sehr traurig stimmt.
Wie stark das Interesse an den politischen Themen ist, kann ja weitestgehend an der Wahlbeteiligung abgelesen werden. Alle 5 Jahre dürft ihr wählen, wer von den Parteien euch wie stark vertreten soll.
Das sind Entscheidungen, die für die nächsten Jahre dann immer fest sind. Am 28.09.2014 war es das erste Mal, dass ihr direkt über etwas, was in eurem Ort passiert, entscheiden durftet.

Wenn man sich die letzten Entscheidungen anschaut, dann kann man daran erkennen, dass es über 50% der Biebesheimer, die wahlberechtigt sind, in keiner Weise interessiert, was in Biebesheim abgeht. Über 50% gehen nicht wählen. Wenn ich mich umhöre, bekomme ich überall den "Unmut" über die Politik mit. Das kann ich ja noch verstehen, wenn bei der Kommunalwahl keine Partei vorhanden ist, die eurer Meinung nach euch nicht vertreten kann. Aber, dass es am 28.09.2014 bei einem Entscheid, bei dem ihr wirklich selbst entscheiden konntet, was passieren soll, nicht einmal 50% der Mitbürger es geschafft haben, zur Wahl zu gehen, ist ein trauriges Bild. Es kann keiner der beiden Seiten vorgeworfen werden, dass zu wenig auf das Ereignis hingewiesen wurde. Keine Seite hat zu wenig Werbung für den ersten Bürgerentscheid gemacht.
Dass das Quorum von 25% eventuell zu hoch angesetzt ist, kann man an den letzten großen Entscheidungen sehen. (zum Beispiel Stuttgart 21, Darmstadt Nordostumgehung)
Nichts desto Trotz ist es für mich persönlich sehr enttäuschend, dass es so wenige waren, die sich für das was in Biebesheim passieren soll, eingesetzt haben.

Letzte Bürgermeisterwahl in Biebesheim: 43% Quelle
Letzte Kommunalwahl in Biebesheim: 45,7% Quelle
Letzter Bürgerentscheid in Biebesheim: 43%


Sonntag, 28. September 2014

Die Bürger aus Biebesheim haben entschieden!

Geht es jetzt wieder zur Normalität zurück?
Begreift jetzt der eine oder andere Gemeindevertreter und der Bürgermeister um was es ging?

Dass es darum ging, dass ein Teil der Biebesheimer Bürger einfach mit einer einzigen Entscheidung der Gemeindevertreter nicht einverstanden waren. Dass nicht ihr ganzes Engagement an sich in Frage gestellt wurde. Dass nicht ihr Wirken und ihre Person angegriffen wurden. Egal, wie diese Wahl ausgegangen ist, haben nicht alle gewonnen?
In der ersten Versammlung, in der sich über 100 Bürger einfanden um "mehr oder weniger leise" darum baten, gehört zu werden und mitreden zu dürfen, war es doch recht friedlich. Wäre es nicht die richtige Entscheidung gewesen die Bitte einiger Bürger, nach einer einfachen Bürgerversammlung, zu gewähren? Das müsste doch jetzt im Nachherein jedem klar geworden sein.
Die Biebesheimer Bürger haben gewonnen! Dadurch, dass ihnen die Bürgerversammlung zu dem Thema mehrfach verweigert wurde, wurden sie dazu gezwungen, wenn sie gehört werden wollen, einen Bürgerentscheid zu erkämpfen.
Einige wären lieber mit der Feuerwehr zum Müllsammeln gegangen, nein, durch das sture Verhalten einiger wenigen aus der kommunalen Politik, waren diese gezwungen Stimmen zu sammeln, um einen Bürgerentscheid möglich werden zu lassen.
Es stimmt mich traurig, dass es erst zur Befürwortung des Bürgerentscheides kommen musste, bis sich etwas Umdenken in den Gremien der kommunalen Politik durchsetzen konnte. Bis es endlich soweit war, dass Informationsveranstaltungen angeboten wurden.
Verstehen kann ich nicht, dass in der Folge immer wieder versucht wurde, dem "L(i)ebenswertes Biebesheim" den schwarzen Peter zu zu schieben.  Will und wollte man damit davon ablenken, dass man im Vorfeld nicht bereit war, die Bürger mit einer Bürgerversammlung zu informieren und zu Wort kommen zu lassen?

Da fährt der Bürgermeister mit einigen Vertretern der Gemeinde und einigen wenigen Bürger nach Laußig, um sich zu informieren? Hätte sich der Bürgermeister nicht ebenso wie alle, die am 25ten Februar darüber abgestimmt haben, VORHER informieren sollen? Informiert man sich nicht VOR einer Abstimmung?
Was kam denn nach dem 25.02.2014 so wichtiges ans Tageslicht, dass sich die, die mit enthalten gestimmt haben dann auf einmal vollends dafür waren? Dass die dann sogar mit den Fraktionen, die am 25.02.2014 dafür gestimmt hatten und sich nachher noch informieren mussten, zusammen riesige Plakatwände dazu nutzen mussten, um ihre nun doch nicht mehr enthaltende Meinung kund zu tun?

Wenn man alleine in diesem Blog nachliest, kann man feststellen, dass ich von Anfang an versucht habe den kommunalen Gremien anzubieten, mich mit ihnen zu unterhalten. Einzig die Grünen haben dieses Angebot wahr genommen. Einzig Frau Hammann hat meine Fragen offen und öffentlich beantwortet.

Ich kann nur hoffen, dass viele etwas daraus gelernt haben. Dass sich die einzelnen Fraktionsmitglieder, die die Mitglieder der BI öffentlich für krank, oder bescheuert betitelt haben, die Größe besitzen sich zu entschuldigen. (Eventuell ist das ja nur in der Hitze des Gefechts gesagt / geschrieben worden.)
Eventuell haben die Fraktionen aller Farben, jeder einzelne, daraus gelernt, dass wenn ein Bürger an JEDEN von Ihnen einen Brief schreibt, dass dann der eine oder andere antworten sollte, wenn nicht alle das Gesicht verlieren wollen.
An jeden Politiker, der auf der Seite von Biebesheim gelistet wird, habe ich einen Brief geschrieben. Die Anzahl der Antworten bis heute ist NULL.

Was ich mir noch vorstellen kann, ist, dass es nun in der Folge immer wieder als demokratische Handlung der kommunalen Politik hingestellt wird, dass es einen Bürgerentscheid gab.
So wie im Vorfeld der Bürgermeister betont, dass die Gemeindegremien die demokratische Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger respektieren werden.

Dies hört sich ja gleich viel positiver an, als wenn er schreiben würde, dass sie an die Entscheidung gebunden sind, dass sie keine andere Wahl haben.
Aber das ist eben Politik und darin hat er mehr Erfahrung als die Bürger, die nur die Bitte hatten, dass sie in einer Bürgerversammlung informiert werden und einmal ihre Meinung sagen dürfen.

Bitte kommt jetzt nicht mit den immensen Kosten, die solch eine Bürgerversammlung mit sich gebracht hätte. Die Kosten, die uns die Gemeinde mit ihrer sturen Verweigerung aufgebürdet hat, sind deutlich höher.

Der BI wurde immer vorgehalten, dass sie nichts für die Gemeinde tun würde. Dies was die BI getan hat, nämlich den Bürgerentscheid herbeizuführen war für die Gemeinde (für jeden einzelnen Bürger).

L(i)ebenswertes Biebesheim wünscht sich, dass jeder aus dieser Geschichte gelernt hat und dieses Gelernte beim nächsten Mal, wenn Bürger mit entscheiden wollen, einsetzt.

Samstag, 27. September 2014

Der Tag der Entscheidung für Biebesheim. Der Bürgerentscheid!

Heute haben die Biebesheimer die Macht, etwas zu bestätigen. Nämlich, dass sie Interesse an Ihrem Ort haben. Heute können sie für oder gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes am Fanggraben stimmen.
Wenn heute genügend Bürger in die Wahllokale gehen, wird auch der letzte Kommunalpolitiker aus Biebesheim einsehen müssen, dass die Bürger Interesse an ihrem Ort haben.

Dann müssten endlich alle einsehen, dass das was "L(i)ebenswertes Biebesheim" von Anfang an wollte, die Miteinbeziehung der Bürger, der richtige Weg war.
Es hätte alles viel einfacher sein können. Es hätte alles viel billiger sein können, es hätte vor allem nicht soviel böses Blut vergossen werden müssen und es hätte nicht soviel Erde verbrannt werden müssen, die jetzt langsam wieder aufgebaut werden muss.

Lasst mich ein paar der mehr als flüssige Vorwürfe aufgreifen:

Da wurde der BI vorgeworfen, dass nur einer von ihnen mit nach Laußig gefahren ist. Was sollten denn alle da? Die gesamte Zeit wird versucht es so darzustellen, als wäre die BI gegen die Fa. Moll und gegen Gewerbe überhaupt.
In keiner einzigen Einlassung wird darauf eingegangen,
- dass es der BI von Anfang an darum ging, das Ackerland zu erhalten
- dass es darum ging, dass die Gewerbefläche, die vorhanden ist, besser genutzt werden soll
- dass es darum ging, dass Bürger informiert werden
- dass es darum ging, mitreden zu dürfen.

Mitreden nicht nur einmal in 5 Jahren, wenn gewählt wird, wenn es nur darum geht, welche Farbe denn mehr Stimmen bekommt. Sondern einmal bei einem Thema, welches die Bürger so betrifft, dass alleine über 700 von ihnen dafür unterschreiben, dass sie einmal gehört werden.

Heute ist der Tag, an dem die Biebesheimer mit entscheiden

Da wurde der BI vorgehalten, dass sie keine Infostände gebastelt haben.
Was sollte die BI denn beantworten können, wenn doch die BI die Fragen alle erst gestellt hat?
Welche Fragen soll die BI denn bei den Werbeveranstaltungen der Fa. Moll stellen?
Nochmal, die BI hat nichts gegen die Fa. Moll. Nichts gegen Gewerbe! Deshalb konnte sich in den Werbeveranstaltungen der Fa. Moll kein wirklicher Dialog entwickeln. Wenn eine Firma mit mehr als 6 ihrer darauf geschulten Mitarbeitern eine Werbeveranstaltung abhält, muss man davon ausgehen, dass sie zu jeder Frage, sollte sie denn kommen, eine glatte Antwort parat hat. Wenn dann auf die Frage, ob es bei den 50 Arbeitsplätzen fest angestellte Mitarbeiter sein werden oder irgendwelche Leiharbeiter, oder gar Werksverträge, dann erst einmal die Frage intern in der Fa. Moll herumgereicht wird, bis jemand die Antwort gefunden hat, die sich gut anhört und die nicht angreifbar ist, ist doch wohl einmal mehr klar, auf was diese Veranstaltung abzielt.
Der Fa. Moll ist nichts vorzuwerfen, die versucht sich nur so gut es geht zu verkaufen. Sie versucht, dass zu sagen was gehört werden will, solange es sich nicht gegen sie verwenden lässt. Das ist auch voll legitim, das würde jede andere Firma genau so machen. Noch nie gab es eine Firma, die ihre Nachteile oder Nachteile, die sich durch sie ergeben können, genannt hat. Das ist sie sich selbst und ihren Mitarbeitern schuldig.
Dass die Fa. Moll in ihrer ersten Vorstellung von 40-55 LKW spricht, diese Zahl dann bis zur nächsten Vorstellung halbiert, ist legitim. Warum auch nicht. Das sie dann der BI vorwirft, dass sie nicht wisse, wie die BI auf die Zahl von 55 LKW kommt, ist meines Erachtens nach grenzwertig. Dass die Fa. Moll in ihrer ersten Vorstellung von 100.000 Euro Gewerbesteuer ausgeht, dann aber in einer Folgeveranstaltung den Eindruck erwecken will, dass es sich um ein 18tel von 6,5 Millionen handeln könnte, ja, legitim, sie sagen ja nicht, dass das auf Biebesheim zutrifft. Dass die Firma Moll in ihrer ersten Vorstellung von 50 Mitarbeitern, dann aber in ihrer Werbeveranstaltung von 100 Mitarbeitern spricht, legitim, sie haben sich mit der Aussage nach Bahnschwellenweichen eine gute Antwort parat gelegt. Dass die Fa. Moll in dem ersten vorgelegten Entwurf einen nicht unerheblichen Teil der Fläche als "Recycling Abteilung" kennzeichnet, dann aber in der Werbeveranstaltung davon spricht, dass sie kein Recycling machen würde, dass das alles in Hanau bei der Bahn passiert. Das ist komisch, ist aber so.

Heute ist der Tag, an dem die Biebesheimer mit entscheiden

Ich freue mich über jeden Biebesheimer, der zur Wahl geht. Zeigt er doch, dass er mit entscheiden möchte.

Morgen werde ich noch einmal einen Post schreiben als Abschluss und dann sollte das wohl erst einmal alles von der kommunalen Ortspolitik gewesen sein.
Zumindest so lange, bis mich die Kommune wieder braucht.

Donnerstag, 25. September 2014

Auf zum letzten Gefecht? Fa. Moll zieht alle Register.

Fa. Moll lässt einen Flyer verteilen, indem sie bald mehr an Halbwahrheiten bringt als die gesamte Kommunale Politik vorher.

1) Da schreiben sie, dass das Werk in Langen beengt war und zu nahe an der Wohnbebauung gelegen.
Dass das Werk letztes Jahr vor der Insolvenz stand, wird vergessen zu erwähnen.
Dass das Werk von einem Investor aufgekauft wurde um diese Insolvenz zu vermeiden, kein Wort davon.
Dass das Werk in Walldorf neu aufgebaut wird, zu großen Teilen schon fertig ist, wird nicht erwähnt.
Dass das Werk damit als direkter Konkurrent anzusehen ist, der auch im Rhein/Main Gebiet seine Bahnschwellen fertigt, vergessen zu erwähnen.

2) Da schreiben sie, dass die BI "Li(e)benswertes Biebesheim" von falschen Zahlen bei 55 LKW ausgeht.
Das sie diese Zahl selbst bei der ersten Vorstellung genannt haben, verschweigen sie. Die Aussage von 55 LKW kam klar von ihnen, bei der ersten Präsentation! Und wenn sie heute behaupten, "Keine störenden Emissionen" dann ist das doch auch gelogen. Was ist das denn was da von den LKW übrig bleibt. Fahren die neuen LKW mit Wasser, damit sie keine Abgase in die Luft blasen? 
Sie sprechen von 26 LKW Zufahrten. Die 26 LKW müssen auch wieder weg. Das wird nicht erwähnt. Da sieht man genau die halbe Wahrheit. Selbst wenn ihre 2 LKW pro Stunde jetzt stimmen würden, wenn jeder da draußen 2 LKW pro Stunde fahren lässt, dann ist da kein Durchkommen mehr. Es ist ja auch nicht das einzelne Auto am Ende eines Staus, es sind alle zusammen. Und zusammen sind es mir zu viele! 
So wie es jedem im Stau geht, zusammen sind es zu viele, die vor ihm stehen. Da kann ich gut sagen, ich hab ja nur 1 Auto im Stau stehen, ich bin nicht der Böse!


3) Mehr Kaufkraft vor Ort. 
Woher soll die denn kommen? Kommen da neue Mitarbeiter in unser Ort um etwas zu kaufen?
Ach nein, die vielen Arbeitsplätze werden ja alle mit Biebesheimern besetzt. Die haben dann eine höhere Kaufkraft. Die können dann bei den nicht mehr vorhandenen Metzgern einkaufen. Die können dann bei dem Einzelhandel, der am Boden liegt, stützend eingreifen. Im gleichen Flyer spricht Moll davon, "Neue Arbeitsplätze auch für geringer Qualifizierte". Klar, die sind dann so gut bezahlt, das die Kaufkraft steigt!

4)  "Wir leisten Ökologischen Ausgleich" 
Indem wir einen oder zwei Seen lassen wo sie sind, die dürfen jetzt Seen bleiben, da darf jetzt nicht hin gebaut werden. Ein Schelm wer Schlechtes dabei denkt. 
Die Ökobilanz von Beton lassen wir gerne einmal hinten herunter fallen. Das Beton C 50/60 (hoch belastbar) einen Energieverbrauch von ca 0,890 MJ/kg hat, das braucht ja niemanden zu Interessieren.

Zitat: "Bei Transportbeton beansprucht Zement mit 85-90 % den Hauptanteil der Primärenergie (insgesamt ca. 1350 MJ/m³ Beton B 25). Ebenso wird das Treibhauspotential zu 95 % durch die mit der Zementherstellung verbundenen CO2-Emissionen dominiert (ca. 240 CO2-Äq./m³ Beton B 25)."

240 CO2-Äq./m³ das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. 

Da fallen die paar LKW gar nicht mehr auf!

5)  Lieferverkehr ohne Ortsdurchfahrt. 
Bei der ersten Vorstellung sprachen sie noch von der Nutzung der Autobahnen und dem  Hafen in Gernsheim. Kein LKW wird aus dem Hafen in Gernsheim kommend über die B44 fahren, wenn doch der Weg über die Südbrücke so nah ist.

6) Uns wurde vorgeworfen, dass das Bild von dem Stammgleis nicht das Stammgleis von Biebesheim zeigt. Nun bringen sie einen Flyer, der auf der Deckseite ein Stammgleis zeigt, welches, wer hätte das gedacht, auch nicht unseres aus Biebesheim ist. Bei den anderen anprangern und dann selbst das gleiche machen.
Da sieht man es wieder, wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe!

7) 6,4 Millionen Euro Gewerbesteuer in Laußig/Leipzig
Hört sich erst einmal viel an. In insgesamt 18 Jahren, das relativiert sich schon etwas. Immerhin sind das noch ca 350 tausend Euro pro Jahr.
Solange man nicht weiß, wie hoch der Hebesatz in Laußig und in Biebesheim ist, kann man da wohl nichts heraus rechnen. Wie hoch die Kreisumlage in Leipzig und Groß-Gerau heute ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Die letzten Zahlen, die ich las, waren nahe bei 50%.
Eventuell müssen wir mehr zahlen, da wir ja (ganz stolz) nicht unter den Rettungsschirm gegangen sind. Irgendwer muss das Geld für die klammen Gemeinden und den Kreis aufbringen.
Wenn wir jetzt mit knapp 50% rechnen, und von dem Ergebnis noch die 150 tausend Euro für das Stammgleis abziehen, bleibt wenig übrig von den 6,4 Millionen.
Oder zahlt die Fa. Moll die Kosten für das Stammgleis extra, ohne die Gewerbesteuer dafür zu kürzen?

Quellenangabe:
Hier steht die Angabe der fa. Moll mit 40-55 LKW und auch das mit 100 tausend Euro Gewerbesteuer gerechnet wird.

Dienstag, 9. September 2014

Der Countdown läuft!


Noch 18 Tage zum Bürgerentscheid in Biebesheim.
Am Sonntag den 28.September 2014 findet der erste Bürgerentscheid in der Geschichte Biebesheims` statt.
Ein historisches Datum, da es nun nicht mehr in der Hand der gemeindlichen Gremien liegt, ob es zu einer Erweiterung des Gewerbegebietes kommen wird oder nicht.
 Jeder einzelne wahlberechtigte Biebesheimer Bürger kann mit seinem Kreuz zu dieser Entscheidung beitragen und schlussendlich mitbestimmen.
Das nenne ich gelebte Demokratie.
Jetzt heißt es sich auf den Weg ins Wahllokal machen oder Briefwahl beantragen, um den eigenen Standpunkt kundzutun und somit aktiv etwas für seinen Heimatort zu tun.
Meine Empfehlung in diesem Falle kann nur sein.
Stimmen sie mit „JA“ für ein liebens- und lebenswertes  Biebesheim mit weniger Industrie und LKW Verkehr und mehr Lebensqualität.

Ein Beitrag von: Anja Kolb- Hiemenz 64584 Biebesheim

Montag, 8. September 2014

Jetzt soll wohl jegliche Möglichkeit der Zusammenarbeit genommen werden!

Jetzt soll wohl jegliche Möglichkeit der Zusammenarbeit genommen werden. Anders kann ich mir nicht erklären, was manche Leute sich bei ihrem Verhalten denken.
 
Da wurde eine Gruppe in Facebook gegründet, welche sich "Ehrliches und aktives Biebesheim" nennt.
Das alleine ist eigentlich zu begrüßen. Aber, dass nur linientreue Genossen aus den Reihen der Gemeindegremien Zugang bekommen, ist schon etwas befremdlich. Einige Bürger aus dem Zusammenschluss "Li(e)benswertes Biebesheim" haben einen Antrag gestellt, um dort auch den einen oder anderen Kommentar schreiben zu können. Eventuell hätte sich ja ein fruchtbarer Dialog entwickeln können.
Aber nicht nur denen, sondern auch anderen Bürgern aus Biebesheim, die nicht zu dem Zusammenschluss gehören, wurde der Antrag zum Zutritt der Gruppe nicht bearbeitet.
Somit hat sich der Gedanke manifestiert, dass nur linientreue (eventuell vorher eingeschworene) Bürger Zutritt und Rederecht erhalten. Es bleibt also bei dem Gehabe wie in den öffentlichen Sitzungen, jeder darf dabei sein, aber keiner der Zuhörer darf etwas sagen. So wird in den Öffentlichen Sitzungen immer gerne die Möglichkeit ergriffen, diejenigen Zuhörer, die gerade anwesend sind, zu diffamieren und ihnen alles Mögliche vorzuwerfen, was total aus der Luft gegriffen und in den meisten Fällen auch jeglicher Grundlage entbehrt.
Dieses Gehabe wird nun in der Gruppe genauso weitergeführt, mit der Ausnahme, dass es anscheinend nur ein paar Wenige sind, denen der Auftrag zugekommen ist, die Bürger, die anderer Meinung sind, zu verprellen und zu verunglimpfen.
Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass nur Bürger, die zu allem "Ja" und "Amen" sagen, erwünscht sind. Bürger, die einmal einer anderen Meinung sind, werden als "Bescheuert", "Völlig p...!", "diese Truppe", "Weltgesundbetern" ,  "Zeigt die Qualität dieser Bürger - Meckern ja, alternative Konzepte Nein. Somit hat sich diese Initiative selbst zerlegt!", "keiner von denen" und "Ihr Protesthaus", beleidigt.

Die sollen wohl weg bleiben, diese Störenfriede, solche will man anscheinend nicht haben.
Haben will man nur die, die schön ihr Kreuzchen dort machen wo es die Politiker gerne haben.
Alle anderen sollen verbissen werden, sollen verschwinden. Nur so geht allem Anschein nach gute Kommunalpolitik!

Da wird angemeckert, dass wir nicht alle mitgefahren sind um uns das Werk in Laußig anzusehen.

Was sollten wird denn da?
  1. Wissen wir was ein Betonschwellenwerk ist.
  2. Ist es klar, dass wenn die Firma Moll X Monate Zeit hat, dass das Werk so hergerichtet wird, dass man "vom Fußboden essen könnte". Jede andere Firma hätte das genauso gemacht. Jedes Audit wird, wenn es vorher bekannt ist, mit Bravur bestanden!
  3. Sind mehrere Bürger mit gefahren, die Ihre Erfahrungen dann an uns weitergegeben haben.
    (So etwas nennt man Effektivität, Minimierung der Kosten)
  4. Sind wir doch sehr erstaunt, dass so eine große Menge der Ortspolitiker mitgefahren ist, um sich zu informieren. Hätten die sich nicht vor ihrem Beschluss vom 25.02.14 informieren müssen?
  5. Geht es nicht um die Fa. Moll, es geht um 14,5 ha bestes Ackerland.  Es geht um zusätzliche Feinstaubbelastung, unter anderem von (laut Fa Moll) 55 LKW pro Tag.
    Dass unsere Gemeindepolitiker genau dieses Gelände genau nur dieser Firma geben möchten, das steht auf einem anderen Blatt.

Da werden ganz frech irgendwelche Lügen verbreitet, die ebenso haltlos sind.
Zitat: "Es ist schick gegen etwas zu sein, auch wenn es die Gemeinde wenigstens 50.000 € kostet. Soviel zu der Äußerung, ein Bürgerentscheid kostet nichts."

Das es wenigstens 50.000 € kostet, daran ist alleine der Gemeindevorstand schuld.
  1. Hätte er die Entscheidung vom 25.02.14 revidieren können.
  2. Hätte man vor einem Beschluss eine Bürgerversammlung einberufen können, so wie von den Bürgern gewünscht.
    Es wäre dann überhaupt nicht zu einem Bürgerentscheid gekommen.
    Diese Bürgerversammlung wurde uns aber verwehrt. Somit war ja erst der Grundstein zum Bürgerentscheid gelegt.
  3. Ich kenne niemanden, der behauptet hat, das ein Bürgerentscheid nichts kostet. Ja, es wurde davon gesprochen das keine zusätzlichen Kosten entstehen, wenn der Beschluss vom 25.02 aufgehoben wird.
    (Eventuell ist hier noch Leselernbedarf)

Irgendwie drängt sich sehr der Eindruck auf, dass jeder der anderer Meinung ist, als unsere Kommunalpolitiker, sich gefälligst still zu verhalten hat und nicht auffallen soll.
Da wird sogar immer wieder hervorgehoben, dass nur diejenigen, die sich in öffentlichen oder ehrenamtlichen Ämtern aufopfern und auch reichlich darüber reden, ein Mitspracherecht haben.

Es kann nicht nur am Sommerloch liegen, dass solche Beleidigungen und Diffamierungen in der Gruppe überhaupt nur geduldet werden. Nein, sogar noch mit besonderen Belobigungen hervorgehoben werden.
Den Moderatoren dieser Gruppe sollte einmal jemand zur Seite gestellt werden, dessen Brille nicht so sehr von der Kommunalpolitik getrübt ist und der über die einzelnen Beiträge schaut, gegebenenfalls die eine oder andere Unwahrheit entfernt.

Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir auf die Einnahmen  aus der Gewerbesteuer angewiesen sind. Seit 2008 wird in großem Stil im Gewerbegebiet "Nördlich der Waldstraße" eine Firma nach der Anderen angesiedelt. Wenn wir nun auf die Grafik der Einnahmen schauen, die Herr BM Schell in seinem Beitrag verwendet hat und schauen uns den Verlauf seit 2008 an, sehen wir, dass insgesamt weniger Steuern als 2008 in unserem Gemeindesäckel geflossen sind. Einzig 2012 scheinen wir mehr eingenommen zu haben. Demgegenüber stehen aber hohe Rückgänge 2009 und schlechte Zahlen für 2013 und 2014. Da ist zu sehen, dass wir 2014 nicht mit wesentlich mehr rechnen als 1990. Und dafür sollen wir 14,5 ha bestes 1a Ackerland opfern?

Aus dem Vortrag des BM Schell entnommen.




==============================================================
Hier ein paar Beispiele der Frechheiten und Diffamierungen aus der Gruppe
"Ehrliches und aktives Biebesheim"
============================================================== 


Rüdiger 'Rodger' E. Schön:
Sind denn nur Bescheuerte in der BI? Da wird sich beschwert, dass man in 'unserer' Gruppe nichts 'posten' kann - haben diese 'hochintelligenten' Neu-Biebesheimer mal versucht etwas als nicht Mitglied in ihrer eigenen Gruppe zu posten? Diese Leute sind doch völlig p......!

Rüdiger 'Rodger' E. Schön:
Stimmt, aber manchmal muss etwas raus bevor es eitert ... leider ist der BI die Sache scheinbar nicht genug wert um einen Tag Urlaub zu 'opfern' - der Rest der Teilnehmer an der Laußigfahrt hat aber genau das gemacht!!!

Christoph Emmer:
Diese Truppe wollte sich halt auch mal in den Vordergrund reden, ohne Ahnung, ohne Alternativen. Wer hat eigentlich vorher schon mal etwas von diesen Weltgesundbetern gehört, oder wo sind die engagiert? Es ist schick gegen etwas zu sein, auch wenn es die Gemeinde wenigstens 50.000 € kostet. Soviel zu der Äußerung, ein Bürgerentscheid kostet nichts.Gestern haben wir festgestellt, dass die Firma Moll zu Biebesheim passt, weil sie neue Arbeitsplätze und auch Ausbildungsplätze schafft. Ich kann nur jeder Wählerin und jedem Wähler raten mit N E I N zu stimmen, um diesen Unsinn zu stoppen, damit die Gemeindeverwaltung mal wieder ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen kann, ohne Überstunden zu leisten.

Rüdiger 'Rodger' E. Schön:
Hat jemand mal wieder in die Gruppe "Bürger entscheiden über die Zukunft in Biebesheim" geschaut? Da schreibt u.a. wieder ein "Max Müller" kritisch über die Texte dieser BI - Herr Christ möchte ihn gerne aus der Gruppe "verbannen" weil dieser MM vermeintlich unter einem Pseudonym schreibt. So eine gequirlte Sch...e!!! ... was ist mit Frau Straub, die schreibt von Anfang an unter dem Pseudonym "Shi Kailin" und keinen in der BI stört das; die schreibt ja auch "positiv" aus Sicht dieser BI ... Kopfschüttel ...

Sey Friedlich:
Herr Christ ist mir bis heute eine Antwort schuldig! - Zeigt die Qualität dieser Bürger - Meckern ja, alternative Konzepte Nein. Somit hat sich diese Initiative selbst zerlegt!

Joachim Hartherz:
Frau Straub (Shi Kailin) schreibt in ihrer Gruppe von "solch einer Dreckschleuder", das zeugt schlichtweg von Unwissenheit und Ignoranz. Wenn sie ein wirkliches Interesse an der Thematik zeigen würde, hätte es ihr gut angestanden, wenn sie sich gestern getraut hätte, mit nach Laußig zu fahren und sich ein authtisches Bild von einem Betonschwellenwerk zu machen, so aber bleibt sie halt weiter inkompetent.....also weiterhin nur heiße Luft und Phrasen.


Rüdiger 'Rodger' E. Schön:
Nichts anderes hatten wir doch erwartet!... und warum ist keiner von "denen" mit zur Werksbesichtigung gefahren? Weil sie Angst hatten dort Ihre vorgefasste Negativmeinung aufgrund unwiderlegbarer Tatsachen revidieren zu Müssen und ihr "Protest-Haus" in sich zusammengefallen wäre!!!

Christoph Emmer:
Wenn ich den Odenwald richtig sehen will, fahre ich hin. Ich weiß nicht, was dieser Blödsinn soll: Die Gemeinde hat Einnahmeverluste, wir sehen aber den Odenwald. Hoffentlich steckt diese Krankheit nicht an.

Montag, 1. September 2014

Radweg, Politik und Bürgerverständnis.

Nachdem sich unser Bürgermeister für 250 Meter Radweg feiern lässt und dazu auch noch vom ADFC gelobt wird, möchte ich an einem Beispiel zeigen, wie weit sich doch Politik und Bürgerverständnis unterscheiden kann.
Woher auch immer der ADFC erfahren hat, dass in Biebesheim mit 250 Meter Radweg Politik gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Jeder kann sich ja selbst dazu seinen Teil denken oder forschen.

Nachdem der Radweg bis zur Gemarkungsgrenze gehen soll (wenn der Bürger dem Betonschwellenwerk zustimmt), habe ich bei der entsprechenden Stelle "Hessen Mobil" angefragt, ob und wenn ja, welche Überlegungen es denn gibt, die sich mit einer Weiterführung des Radweges bis zur B 426 befassen.

Ich möchte nun einmal die Antwort so darstellen, wie es wohl ein Politiker weitergeben würde und danach wie es bei mir angekommen ist. Darauf folgend die Antwort im kompletten Wortlaut.  

So stelle ich mir die Weitergabe eines Politikers vor:
"Eine Weiterführung des Radweges von seitens der Hessen Mobil ist angedacht und schon für das Radwegeprogramm an Landstraßen gemeldet."

> Die Notwendigkeit eines Radweges entlang der L 3361
> von Biebesheim zur Bundesstraße B 426 ist Hessen Mobil
> bekannt . Daher wurde dieser Abschnitt bereits zur Aufnahme
> ins Radwegeprogramm an Landesstraßen angemeldet.

Und so kommt es bei mir als Bürger an:  
Wir wissen, dass da kein Radweg ist und daran wird sich so schnell nichts ändern, wenn nicht jemand mit viel Macht die Dringlichkeit / Priorität ändert 

> Dieses Radwegeprogramm wird derzeit einer
> Dringlichkeitsbewertung unterzogen, die noch nicht
> abgeschlossen werden konnte. Aufgrund der
> Vielzahl der enthaltenen Maßnahmen wird die
> Abstimmung der Priorisierung noch ein wenig Zeit in
> Anspruch nehmen. Erst wenn die Priorität des o.g.
> Radweges feststeht, kann darüber entschieden werden,
> wann mit der konkreten Planung dieser Maßnahme
> begonnen werden kann.

Und das ist die ganze Mail, die ich erhalten habe.
> Sehr geehrter Herr Heeb, 

> vielen Dank für Ihre Anfrage bei Hessen Mobil 
> im Zusammenhang mit der Realisierung eines Radweges 
> im Zuge der Landesstraße L 3361 bei Biebesheim. 
> Die Notwendigkeit eines Radweges entlang der L 3361 
> von Biebesheim zur Bundesstraße B 426 ist Hessen Mobil 
> bekannt . Daher wurde dieser Abschnitt 
> bereits zur Aufnahme ins Radwegeprogramm an Landesstraßen 
> angemeldet. Dieses Radwegeprogramm wird derzeit einer 
> Dringlichkeitsbewertung unterzogen, die noch nicht abgeschlossen 
> werden konnte. Aufgrund der Vielzahl der enthaltenen Maßnahmen 
> wird die Abstimmung der Priorisierung noch ein wenig Zeit in 
> Anspruch nehmen. Erst wenn die Priorität des o.g. Radweges 
> feststeht, kann darüber entschieden werden, wann mit der 
> konkreten Planung dieser Maßnahme begonnen werden kann. 

> Wir bedanken uns nochmals für Ihre Anfrage 
> und stehen Ihnen für Rückfragen 
> gerne zur Verfügung.

Natürlich habe ich mir die Genehmigung eingeholt, diese E-Mail weiter zu verbreiten.