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Sonntag, 3. Mai 2015

Gedicht zu den zu erstehenden Ökopunkten.

Nachdem die Bevölkerung langsam davon informiert wurde, das Biebesheim sich für über 300000 Euro knapp 1.000.000 Ökopunkte kaufen muss um die Gewerbegebiestserweiterung Ökonomisch in den Griff zu bekommen, erreichte mich dieses Gedicht, mit der freundlichen Genehmigung, es in meinem Blog zu drucken.


Ökopunkte kaufen:

Naturschutzrechtlicher  Ausgleich
Für ein wertvolles großes Ackerland
Verdummungsversuch der Extra Klasse

Für Umwelt­ Sünden Ablass zahlen
Und dann mit Ausgleichflächen prahlen!
Welcher Mensch glaubt diesen Mist,
der hier konform beschlossen ist.

Die Grünen, die sich da enthalten
Und keine Gegenwehr entfalten!!

Ist die Gegend hier versaut,
weil der Moll sein Werk hier baut,
geht man Ökopunkte kaufen
musst nur rasch nach Nauheim laufen.

Oder fahr ́n wir weg aufs Land
zum Biotop am Waldesrand
Jeder Atemzug tut gut,
an frischer Luft, so ein Betrug!

Ökopunkte, welch ein Brüller,
für Nauheim ist ́s ein Kassenfüller.

Sollen doch, die das beschliessen
Ihren Ruhestand geniessen,
was werden, wenn die auch mal sterben,
sie ihren Kindern da vererben? 


von U & E. am 28.4.15

Donnerstag, 12. Juni 2014

Biebesheimer Bürgerbegehren hat juristische Prüfung bestanden!

Das am 16.April 2014 eingereichte Bürgerbegehren  zur Ausweitung des Gewerbegebietes und somit auch die Ansiedlung eines Betonschwellenwerkes der Firma Moll aus München, hat die juristische Hürde genommen-ein Etappensieg ist errungen und einem Bürgerentscheid nach der Hessischen Gemeindeordnung steht nichts mehr im Wege.
Die Gemeindevertretung muss nun entscheiden ob sie den Aufstellungsbeschluss zur Ausweitung des Gebietes „Am Fanggraben“ zurück nimmt oder einen Bürgerentscheid durchführen wird.
Sollte es zu letzterem kommen müssten sich 25 % der stimmberechtigten Biebesheimer auf den Weg machen und zur Wahl gehen um über die Frage „Sind sie gegen eine Ausweitung des Gewerbegebietes und eine Rücknahme des Aufstellungsbeschlusses des Bebauungsplanes „ mit ja oder nein abzustimmen. Ein erfolgreicher Bürgerentscheid, der diese Frage mit ja beantwortet, hätte dann die Qualität eines Beschlusses der Gemeindevertretung , der frühstens nach 3 Jahre wieder abgeändert werden könnte.
Durch einen Bürgerentscheid hat jeder Biebesheimer Bürger die Möglichkeit sich aktiv einzubringen und auf aktuelle Probleme und kommunale Bedürfnisse zu reagieren, wie im zuvor geschilderten Fall.
Transparentere Ortspolitik, mehr Beteiligung bei wichtigen Themen und mehr gelebte Demokratie könnten somit Einzug in Biebesheim halten!
Macht euch auf den Weg für ein lebens- und liebenswertes Biebesheim mit mehr Natur, Wiesen und Feldern und weniger Beton und Industrie.

Anja Kolb Hiemenz
Biebesheim

Dieser Artikel ist auch an das Ried-Echo und die Ried-Info gesandt worden.

Samstag, 24. Mai 2014

Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung 22.05.14

Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, den 22.05.2014 um 20.00 Uhr in der Kulturhalle, Ludwigstraße 7, Biebesheim am Rhein


Ja, es hat wieder etwas in Bezug auf das Betonschwellenwerk gegeben.
B90/Die Grünen haben einen geänderten Antrag vorgelegt, in dem steht, dass es eine Bürgerinformationsveranstaltung geben soll, mit allen beteiligten Gruppen, noch vor den Sommerferien (Kurzfassung).


Die restlichen Fraktionen haben dann sola
nge den Antrag zerredet, bis Ursula Hammann dann in den Antrag schrieb, dass nach Möglichkeit alle beteiligten Gruppen teilnehmen sollten. 

Die restlichen Fraktionen waren erstaunt, den Antrag der Grünen zu lesen, sei es doch längst von allen 4 Fraktionen und im Ältestenrat gewünscht worden eine Bürgerinformationsveranstaltung einzuberufen.
(Was ich mich frage ist, warum gibt es dann eine solche Veranstaltung nicht schon längst.)

Der gewünschte Zeitpunkt  "vor den Sommerferien" wurde ganz gestrichen. Der so geänderte Antrag wurde dann von den restlichen Fraktionen angenommen.

Das Echo hat dem Antrag einen Onlineartikel gewidmet. Dieser Artikel ist auch in der Ausgabe vom 24.05.2014 zu lesen.
 

Einer der Vorsitzenden meinte in der Diskussion noch, dass man ja noch gar nicht wisse, ob das Bürgerbegehren überhaupt zugelassen würde. Deshalb könne man noch gar nicht sagen, ob eine Infoveranstaltung notwendig ist.
(Für mich kam das so an, dass er die Bürger nur informieren will, wenn es zum Bürgerentscheid kommt.)
Während der Diskussion konnten es sich wieder einige Gemeindevertreter nicht nehmen lassen, gegen uns zu hetzen, bzw. unsere Aktion als Humbug zu bezeichnen.
Ursula Hammann sagte ihnen dann, dass es sich nicht gehört, Bürger anzugreifen, erst recht nicht wenn man genau weiß, das die angesprochene anwesende Gruppe kein Rederecht hat, um sich zu verteidigen.
Daraufhin wurde es etwas besser, aber noch weit entfernt von gut.


Nach der Sitzung wurde ich von einem der Gemeindevertreter angesprochen. Derjenige teilt mir unter anderem mit, dass sich verschiedene Gemeindevertreter persönlich, durch unsere Aktion, angegriffen fühlen. Das ist aber in keinster Weise unsere Absicht. Wir stellen nicht in Frage, das die Gemeindevertreter eine gute Arbeit leisten. Wir sind nur in dem Punkt der Gewerbegebietserweiterung nicht einer Meinung mit ihnen. Das es Bürger gibt, die einmal eine andere Meinung vertreten, sollten unsere Gemeindevertreter akzeptieren.